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FTF – Opencaching vs. Geocaching

= Sinn oder Unsinn

Wie der Titel es vermuten lässt, geht es im heutigen Artikel, um eine derzeit in unserer Region erneut aufgelebte und in meinen Augen unsinnige Diskussion. Hat man sich als Geocacher an den Gedanken gewöhnt, das es neben der heiligen Kuh alias Geocaching.com noch weitere Publikationsplattformen z.B. Opencaching.de gibt, dann macht es eigentlich keinen Sinn, sich den Kopf über das (nicht)vorhandene Problem mit dem FTF zu zerbrechen. Viele Geocacher stoßen tagtäglich dazu, sehen Dinge und lassen sich Verfahren erklären, leider oft viel zu einseitig. Genau aus diesem Grund habe ich diesen Artikel geschrieben. Einst hat das Hobby Geocaching oder Stash Hunt nicht mit Geocaching.com sondern mit einer Idee eines einzelnen Menschen angefangen. Etwas zu verstecken, anderen die Koordinaten zu übermitteln und sie danach suchen lassen, das war die eigentliche Idee dahinter. Der Tausch von Gegenständen war es, was die Sache spannender machte. Letzteres findet heute kaum noch Beachtung. Die Übernahme durch den amerikanischen Konzern war mit Sicherheit eine Glücksache und sehr gut für unser Hobby. Mehr aber auch nicht. Die Tatsache, das sich mittlerweile einige Spielformen abgespalten haben, es neue Ansätze gibt, das zeigt doch, das es noch mehr Sichtweisen gibt.

Meine Sicht zum Thema ist eindeutig und knapp erläutert. Wurde eine neue Dose veröffentlicht, sind die Koordinaten für jedermann zugänglich, so steht es jedem mündigen Mitbürger frei, die Dose zu suchen. Weiterhin ist der erste Besucher an der Dose im Recht, den Erstfund für sich zu beanspruchen. Wo kämen wir denn dahin, wenn wir alle Eventualitäten nachzuprüfen hätten, wo die Veröffentlichung stattgefunden hat, wo noch nicht und welche Plattform der Primus ist.  Um an dieser Stelle nicht zu allzu weit auszuholen, möchte ich an die Idee hinter dem Hobby erinnern, so ist es doch die Prämisse, die Dose zu suchen und nicht die Zeit auf den Plattformen zu verbringen.

Die Wahrheit liegt da draußen, im Wald auf den Feldern oder nach belieben auch in den Ortschaften. Es sind die mehr oder weniger langen Minuten, Stunden oder gar Tage, die wir damit verbringen die Dosen zu suchen. Dabei ist selbst bei einem Rätsel in Form eines knackigen Mysterys, die Seite doch eher die Nebensachen, die Spielfelder sind mannigfaltig und das ist auch gut so.Beschäftigt Euch weniger mit dem drumherum, geht lieber raus, geht dem Hobby nach und gut. Es ist genug Spielraum vorhanden, Vielfalt schadet nicht, Einseitigkeit ist immer mit geistigen Einbahnstraßen verbunden. Die Kreativität und das Umdenken fängt nicht morgen sondern zwischen den Ohren an.

Gruß André

Aquariendeko im Buntbarschbecken 09/14
Wenn BBQ dann aber mit Anlauf
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